Kollaborationssoftware-Innolytics

Was ist Kollaborationssoftware?

Die Abbildung symbolisiert die Bedeutung von Kollaborationssoftware.Der Begriff Kollaborationssoftware bezeichnet eine Vielzahl von Anwendungen, die es Nutzer*innen ermöglichen, miteinander zu interagieren, Aufgaben in Arbeitsteilung zu erledigen und gemeinsam Ziele zu erreichen.

Im Gegensatz zu einer Kommunikationssoftware, die primär dem Austausch von Nachrichten dient, verfolgt Kollaborationssoftware explizit den Zweck, gemeinsam an Aufgaben und Projekten zu arbeiten. Anwendungsbereiche für Kollaborationssoftware sind beispielsweise

Die grundsätzlichen Funktionen von Kollaborationssoftware sowie der Einsatz dieser Tools innerhalb von Unternehmen werden in diesem Artikel vorgestellt.

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Funktionen von Kollaborationssoftware

Die Grafik symbolisiert die Funktionen von KollaborationssoftwareKollaborationssoftware enthält eine Reihe von Funktionen, die speziell darauf ausgelegt sind, die Zusammenarbeit zwischen Benutzern zu ermöglichen beziehungsweise zu vereinfachen. In diesem Abschnitt werden einige typische Funktionen vorgestellt. Aufgrund der unterschiedlichen Einsatzgebiete von Kollaborationssoftware sind nicht alle Funktionen zwingend in jeder Anwendung gleichermaßen vertreten.

  • Teilen von Beiträgen mit anderen Nutzern und Nutzerinnen: Kollaborationssoftware macht es möglich, eingegebene Inhalte mit einer klar definierten Zielgruppe zu teilen, sodass diese Inhalte von mehreren Nutzer*innen gleichzeitig angesehen werden können.

  • Kommentierung von Beiträgen: Die meisten Anwendungen im Bereich der Kollaborationssoftware verfügen über Kommentarfunktionen, die es Nutzern*innen erlauben, einen bestimmten Sachverhalt zu diskutieren.

  • Bewertungsfunktionen: Gerade in Spezialanwendungen wie Ideenmanagement-Software und Innovationsmanagement-Software aber auch in Anwendungen wie beispielsweise dem Pipeline-Management im Vertrieb finden kollaborative Bewertungen nach zuvor definierten Kriterien statt.

  • Unterschiedliche Bearbeitungsrechte: Kollaborationssoftware ermöglicht es Nutzern*innen, Veränderungen an bestehenden Beiträgen vorzunehmen, wobei die Veränderungsrechte flexibel vergeben werden können. So ist es z.B. bei einer Software für agiles Projektmanagement möglich, genau zu definieren, wer welche Veränderungen an Projektschritten, Aufgaben und Meilensteinen vornehmen darf.

  • Controlling der Zusammenarbeit: Kollaborationssoftware enthält üblicherweise Mechanismen der Kontrolle, die Auskunft darüber geben, wie gut Teamwork durch die Software unterstützt wird.

Diese Funktionen sind je nach Einsatzgebiet unterschiedlich ausgeprägt. Während beispielsweise im Ideenmanagement Teammitglieder das Recht haben, eine Idee zu verändern, haben Nutzer*innen bei einer 3D-Visualisierungssoftware das Recht, Modelle durch Methoden der Kollaboration zu verändern.

Beispiele für Einsatz von Kollaborationssoftware

kollaborationssoftware-einsatzgebiete-innolyticsDer Begriff der Kollaborationssoftware wird hauptsächlich im Umfeld von Unternehmen verwendet. Zwar setzen auch eine Reihe von Videospielen wie z.B. Minecraft auf das Prinzip der Kollaboration und machen es Nutzern*innen möglich, gemeinsam Objekte zu erstellen, jedoch wird dieses Software-Genre üblicherweise nicht als Kollaborationssoftware bezeichnet.

  • Kollaborationssoftware als Team SoftwareTeams und Arbeitsgruppen können mit speziell auf ihre Bedürfnisse ausgerichteten Collaboration Tools Nachrichten austauschen, Beiträge kommentieren und Projekte gemeinsam managen. Der Begriff der Team Software ist dabei ein Oberbegriff für eine Vielzahl an Anwendungen. Kollaborationssoftware für Teams hat in der Regel gemeinsame Gruppen zum Austausch, eine gemeinsame Projekt- oder Aufgabenverwaltung sowie ein gemeinsames Dateimanagement.

  • Wissensmanagement-Software: Kollaborationssoftware ermöglicht den Aufbau einer Wissensdatenbank innerhalb von Unternehmen. Unterschiedliche Mitarbeiter*innen eines Unternehmens tauschen sich zu aktuellen Fragen aus und geben Best Practice-Lösungen ein. Das Prinzip der Kollaboration sorgt dafür, dass Wissensfragmente, die an unterschiedlichen Stellen im Unternehmen existieren, auf einer Plattform zusammengeführt werden.

  • Ideenmanagement-Software und Innovationsmanagement-Software: Ideen, die an unterschiedlichen Stellen im Unternehmen entstehen, werden mit Hilfe von Kollaborationssoftware diskutiert, bewertet und mit Hilfe eines transparenten Innovationsprozesses vorangetrieben.

  • Software für agiles Projektmanagement: Projekte, die eine Zusammenarbeit mehrerer Menschen miteinander erfordern, können mit Hilfe einer Kollaborationssoftware vorangetrieben werden, die agiles Projektmanagement unterstützt. Projektschritte durchlaufen klar definierte Stufen im Bearbeitungsprozess, beispielsweise „in Vorbereitung“, „in Bearbeitung“, „Review“ und „erledigt“. Jeder Projektschritt kann mit einzelnen Aufgaben versehen werden. Software für agiles Projektmanagement sorgt dafür, dass alle Projektbeteiligten ihre spezifischen Rollen und Aufgaben erkennen und gemeinsam Projekte vorantreiben können.

Der Begriff der Kollaborationssoftware ist damit weniger ein Anwendungsfall als vielmehr ein Oberbegriff für eine Vielzahl von möglichen Anwendungsfällen. Gemeinsames Merkmal aller dieser Anwendungsfälle ist das Prinzip der Kollaboration. Dieses Prinzip ist das prägende Merkmal von Kollaborationssoftware.

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