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Was ist implizites und explizites Wissen?

Die Begriffe implizites und explizites Wissen stammen aus dem Wissensmanagement, einem Teil des Qualitätsmanagements nach ISO 9001:2015. Die Definition von explizitem Wissen beziehungsweise impliziten Wissen lautet wie folgt:

Innolytics-Implizites-Explizites-Wissen-DefinitionExplizites Wissen ist das in einem Unternehmen beziehungsweise einer Organisation formell dokumentierte Wissen. Implizites Wissen – beispielsweise Erfahrungswissen – steckt in den Köpfen von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen.

Implizites Wissen – zu dem auch Problemlösungsstrategien zählen – spielt eine wichtige Rolle im kontinuierlichen Verbesserungsprozess und bei der Prozessoptimierung sowie im Ideenmanagement und Innovationsmanagement. Dieser Artikel beschreibt die Unterschiede zwischen explizitem und implizitem Wissen und zeigt, wie Unternehmen das implizite Wissen in den Köpfen von Mitarbeitern*innen transparent machen können.

Die Innolytics® Wissensmanagement-Software unterstützt Unternehmen dabei, strategisch wichtiges Wissen in Form von Blogs, FAQs und Lösungswikis zur Verfügung zu stellen.

  • Bereits in der kostenlosen Version steht das Modul FAQ zur Verfügung, durch das Unternehmen implizites Wissen in explizites verwandeln können.
  • In der Enterprise-Version können Beiträge durch Videos, beispielsweise praxisnahe Anleitungen, ergänzt werden.
  • Die Wissensdatenbank erinnert Nutzer und Verantwortliche daran, Beiträge regelmäßig zu aktualisieren.
  • Die Software ist bis fünfzehn Nutzer*innen dauerhaft kostenlos.
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Beispiele für explizites und implizites Wissen

Was genau unterscheidet explizites Wissen von implizitem Wissen? Der in der Definition erläuterte Unterschied soll anhand von Beispielen näher erklärt werden.

Explizites WissenImpliziertes Wissen
Dokumentierte Anleitungen für den Umgang mit Geräten, die Mitarbeiter*innen für ihre tägliche Arbeit nutzen. Dies können zum Beispiel Anleitungen für den Umgang mit den Funktionen einer Registrierkasse sein. Diese Gebrauchsanleitungen können in Form von PDFs oder anderen Dokumenten zur Verfügung gestellt werden.Nicht dokumentierte Lösungsstrategien für häufig auftretende Probleme, die erfahrene Mitarbeiter*innen in ihren Köpfen haben. Wie lässt sich eine spezielle Schraube am besten lockern? Wie lässt sich ein bestimmtes – nicht schnell zur Verfügung stehendes – Ersatzteil durch ein Provisorium ersetzen, damit das Gerät bis zur Reparatur wenigstens funktionsfähig ist?
Marktforschungsdaten und Zielgruppenanalysen, die durch methodisch stichhaltige Untersuchungen dokumentiert wurden.Implizites Wissen sind subjektive Erfahrungen mit einzelnen Kundengruppen, beispielsweise Kniffe und Tricks um bestimmte Zielgruppen von den eigenen Leistungen zu überzeugen.
Risiken für ein Unternehmen, die in Form eines strukturierten Risikomanagements festgehalten und rechtssicher dokumentiert werden.Nicht dokumentierte Handlungsstrategien von Mitarbeitenden, mit denen der Eintritt dieser Risiken (z.B. Kündigung von wichtigen Kunden) vermieden werden kann.
Die im Prozessmanagement eines Unternehmens dokumentierten und beschriebenen Prozesse.Kreative Lösungsansätze, die Mitarbeitende entwickelt haben, um Barrieren und Hindernisse in Prozessen zu überwinden.
Der im Innovationsmanagement eines Unternehmens festgelegte und definierte Innovationsprozess, mit dem die Innovationsstrategie eines Unternehmens umgesetzt werden soll.Das Wissen darüber, welche Qualitäten potenzielle Partner bei der Produktentwicklung einbringen können und wie diese für ein Projekt gewonnen werden können.

Warum implizites Wissen in explizites verwandeln?

Implizites Wissen ist das, was erfahrene Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ausmacht. Strategien, um schnell und einfach Probleme zu bewältigen. Dieses auch „Erfahrungswissen“ genannte Wissen ist in der Praxis schwer in explizites Wissen zu verwandeln. Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen wissen häufig gar nicht, was sie und was andere wissen. Dieses Wissen wird erst durch Fragen anderer transparent gemacht.

Ein zentraler Baustein eines modernen, auf Kollaboration beruhenden, Wissensmanagement ist deshalb der Aufbau eines unternehmensinternen FAQ. Die Innolytics® Wissensmanagement-Software und Innovationsmanagement-Software unterstützt Unternehmen dabei, solche FAQs aufzubauen. Mehr darüber erfahren Sie im nächsten Absatz.

Mit Wissensmanagement Software implizites Wissen in explizites Wissen wandeln

So wird aus implizitem Wissen explizites Wissen

Eine Möglichkeit, implizites Wissen in explizites zu verwandeln, besteht im Aufbau eines unternehmensinternen FAQ. Auf einer gemeinsamen Plattform können Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen Fragen an andere stellen. Beispielsweise

  • „Ein nicht mehr verfügbares Ersatzteil für Maschine X fehlt, was tun?“

  • „Wie kann ich meine neuen Kollegen am besten in die Bedienung von Gerät Y einarbeiten?“

  • „Eine Kundin fragt nach Sonderkonditionen, wenn sie Produkt A und Produkt B miteinander bündelt. Haben wir so etwas schon einmal gemacht?“

Erst durch die Fragen von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen wird anderen bewusst, über welch implizites Wissen sie verfügen. Die Innolytics® Wissensmanagement-Software macht den Aufbau eines solchen unternehmensinternen FAQ möglich – und das bereits mit der kostenlosen Grundversion (dauerhaft kostenlos bis fünfzehn Nutzer*innen).

Sie können direkt damit starten, ein FAQ für Ihr Team, Ihre Abteilung oder Ihr Unternehmen zu entwickeln. Ebenfalls in der kostenlosen Grundversion ist das Modul Ideenmanagement-Software enthalten. Weil sich aus Fragen häufig neue Ideen ergeben, ist es sinnvoll, diese beiden Module in einer Wissensmanagement-Software zu vereinen.

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