Ohne Wissen keine Ideen: Warum Ideenmanagement und Wissensmanagement zusammengehören

Die Harvard-Dozentin Teresa Amabile hat das bis heute aktuelle Drei-Komponenten-Modell der Kreativität entwickelt. Die Kernaussage: Ohne fachliche Kompetenz, kreatives Denken und Motivation keine Kreativität. Oder in die Welt des Ideenmanagements, des Wissensmanagements und der Unternehmensführung übersetzt: Ohne Wissen keine Ideen.

Was bedeutet das für Ihr Unternehmen? Wissens- und Ideenmanagement gehören zusammen. Wie Sie beide Welten miteinander vereinen und von bestehendem Wissen zu neuen Ideen gelangen, erfahren Sie in diesem Artikel.

Wissensmanagement: Wissen transparent machen

In einem Unternehmen steckt unfassbar viel Wissen. Jeder Mitarbeiter und jede Mitarbeiterin trägt Expertenwissen mit sich herum, von dem das gesamte Unternehmen profitieren könnte.

  • Die IT weiß, wie der neue VPN Client richtig benutzt wird.

  • Das Business Development Management hat ein Konzept für mehr Produktivität in den Abteilungen entwickelt.

  • Und ganz nebenbei wurde in der Chef-Etage ein neuer Geschäftsprozess beschlossen, der nun für die gesamte Belegschaft bindend ist.

Wie dieses Wissen aber teilen?

Im Idealfall ist in Ihrem Unternehmen eine Wissensdatenbank im Einsatz, die durch alle Mitarbeiter*innen gepflegt wird. Ein Ort, an dem die Belegschaft gemeinsam ihr Wissen teilt. Etwa in Form unternehmensinterner FAQs. Oder durch Best Practice Beispiele.
Ein solches Wissensmanagement-Tool sollte folgende Module enthalten:

Unternehmensblog: Hier erstellen die Anwender Blogposts für Ihre Kolleginnen und Kollegen. Etwa einen Willkommenspost für neue Team-Mitglieder, in den die ersten Steps im neuen Office erklärt werden. Oder Inspirations-Artikel, die dabei helfen, die eigene Arbeitsweise zu optimieren. Solch ein Blog wird nur für interne Zwecke verwendet.

Lösungen: In einem Lösungsmodul werden für ganz konkrete Fragestellungen Lösungen gefunden. Wie reiche ich Urlaub ein? Wie erfülle ich die Voraussetzungen für ein Führungskraft-Training? In Lösungsdatenbanken sind für die Belegschaft hilfreiche Tipps & Tricks zu finden, die alle offenen Fragen klären und eine Anleitung zum Erreichen konkreter Ziele sind.

FAQs: Ein Frage-Antwort-Portal ist in jedem Unternehmen Gold wert. Häufig gestellte Fragen von Mitarbeiter*innen werden gelistet und im FAQ-Bereich beantwortet. Über ein Suchfeld finden Suchende schnell die passende Antwort auf ihre Frage – sofern diese bereits in den FAQs zu finden ist. Und wenn nicht, besteht die Möglichkeit, die FAQs um diese zu ergänzen.

Multimedia: Nicht nur über Texte, sondern auch mit Bildern und Videos lässt sich Wissen teilen. Eine Wissensmanagement-Software sollte das Hochladen von Videos und anderen Multimedia-Inhalten zulassen. Noch besser: Die Nutzer*innen der Software können die Video- und Textinhalte bewerten.

Wichtig: Implizites und explizites Wissen veraltet. Gerade in unserer schnelllebigen Zeit, in der stets Neuerungen auf den Plan treten. Stellen Sie daher sicher, dass die unternehmensinterne Wissensdatenbank auf dem neuesten Stand gehalten wird. Im besten Fall verfügt Ihre Wissensmanagement-Software über eine Review-Funktion, über die Sie und andere Nutzer*innen die Überarbeitung bestehender Inhalte vornehmen.

Ideenmanagement: Neue Ideen für den Unternehmenserfolg

Neben dem Wissensmanagement gehört in jedes Unternehmen auch ein Ideenmanagement bzw. ein KVP. Im Ideenmanagement-Prozess werden die Ideen von Mitarbeiter*innen gesammelt, diskutiert, bewertet und weiter verfolgt.

Im Idealfall ist das Ideenmanagement in eine cloud-basierte Software-Lösung integriert. So ist es Mitarbeiter*innen möglich, von unterwegs aus wertvollen Input mit den Kollegen und Kolleginnen zu teilen oder abteilungsübergreifend zu kommunizieren – selbst aus dem Homeoffice.

Das Ideenmanagement-Modul von Innolytics® steckt voller Funktionen, die Ihr Ideenmanagement vorantreiben:

  • Interaktives Tutorial für einen schnellen Start

  • Community Seite für das einfache Einladen von Mitarbeiter*innen

  • Einfaches Anlegen von Ideen

  • Übersichtliche Diskussionsführung

  • Bewertungsmöglichkeiten für alle Ideen

  • Aufschlussreiche Statistiken

  • Konzeptentwicklung für eine erfolgreiche Umsetzung von Ideen

  • Hilfreiche Leitfragen zur Vertiefung von Ideen

  • Festlegung von Verantwortlichen und Meilensteinen

Ideenmanagement in einer Cloud Software wie Innolytics® zu betreiben hat noch weitaus mehr Vorteile. Insbesondere mit Blick auf das Wissensmanagement. Wer beide Module miteinander vereint, profitiert von dem Wissen seiner Belegschaft und liefert zugleich wertvollen Input für neue Ideen.

Verbinden Sie Ihr Ideen- und Wissensmanagement

Wissensmanagement im Unternehmen birgt zahlreiche Vorteile:

  • Mitarbeiter*innen können viele Fragen und Antworten selbst recherchieren

  • Unternehmens-News werden mit der gesamten Belegschaft zeitgleich geteilt

  • Die Belegschaft lernt eigenständig dazu

  • Eine Fundgrube für neue Ideen entsteht

Wir wollen an dieser Stelle auf den letzten Punkt dieser Liste eingehen.

Denken wir an das Dreikomponentenmodell der Kreativität von Amabile zurück. Was war nochmal die Kernaussage? Richtig! Ohne Wissen, keine Ideen.

Amabile differenziert zwischen Motivation, kreativem Denken und Expertise. Diese drei Komponenten im Einklang ergeben laut ihrem Modell Kreativität.

Domain-relevant skills include knowledge, expertise, technical skills, intelligence, and talent in the particular domain where the problem-solver is working – such as product design or electrical engineering. These skills comprise the raw materials upon which the individual can draw throughout the creative process – the elements that can combine to create possible responses, and the expertise against which the individual will judge the viability of response possibilities. (Amabile, T. M.)

Die Expertise ist in den Augen der Wissenschaftlerin das Werkzeug, mit dem der kreative Denker während seines Problemlösungsprozesses arbeiten kann.

Expertise ist eine zwingende Voraussetzung für kreative Prozesse und die Ideenfindung. Es ist in Ihrem Sinne, Ihren Mitarbeiter*innen zu Expertise zu verhelfen, um neue Ideen zu entwickeln. Dies ist möglich, etwa wenn eine unternehmensinterne Wissensdatenbank zur Verfügung steht. Sie liefert das Wissen und damit die Expertise, die alle brauchen, um kreative Ideen zu entwickeln.

Sind jetzt noch die Mitarbeiter*innen motiviert und verfügen über grundlegendes kreatives Denken, ist der Weg zu neuen Ideen geebnet.

Bringen Sie Wissens- und Ideenmanagement mit Innolytics® zusammen

Wissen begünstigt Ideen. Es macht Sinn, Wissens- und Ideenmanagement  miteinander zu verbinden. Mit der Innolytics® Software-Suite für Unternehmens- und Organisationsentwicklung ist das möglich. Hier können Sie sowohl das Ideenmanagement als auch das Wissensmanagement auf einer einzigen Plattform abbilden. Und das in der Basic-Version sogar kostenfrei.

Die Vorteile der kostenfreien Basic-Version:

  • Bis zu 15 Nutzer*innen kostenfrei
  • Einfache Implementierung innerhalb weniger Minuten
  • 2 Module inklusive

Wählen Sie beim Anlegen Ihrer Innolytics® Unternehmenssoftware einfach die beiden Module aus, die Sie innerhalb der Plattform abbilden möchten. Etwa Ideenmanagement. Wenn Sie Ihr Wissensmanagement vorantreiben möchten, fügen Sie später im Prozess als weiteres Modul Wissensmanagement hinzu.

Der modulare Aufbau der Innolytics® Suite ermöglicht es Ihnen, jederzeit weitere Module hinzuzuschalten und das System etwa um Module wie Risikomanagement-Software, Qualitätsmanagement-Software ein Technologiemanagement zu erweitern.

Beflügeln Sie Ihr Ideenmanagement mit einer übersichtlichen und aktuellen Wissensdatenbank. Entwickeln Sie aus dem Wissen Ihrer Belegschaft zukunftsweisende Lösungen. Die Innolytics® Software unterstützt Sie dabei.

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