Ideengenerierung – Mit den richtigen Methoden neuen Ideen finden

Viele Unternehmen führen Kreativworkshops zur Ideengenerierung durch und verwenden dafür eine Software, mit der sie das kreative Potenzial ihrer Mitarbeiter-/innen nutzen können. Mit Hilfe verschiedener Tools und Methoden starten sie die Ideenfindung. Auch externe Ideen werden gern in den Prozess zur Ideengenerierung eingebunden – in Form von Ideenwettbewerben und Open Innovation Kampagnen. Um dabei die wirklich guten Ideen zu generieren, gilt es ein paar Punkte zu beachten, damit die Ideenentwicklung umsetzbare Konzepte hervorbringt. In diesem Beitrag erfahren Sie alles über Ideen, Kreativität und die Methoden der Ideengenerierung. Mehr Informationen zur Ideengenerierung im Unternehmen erhalten Sie in unserem kostenlosen Whitepaper „Mitarbeiterideen gewinnen und erfolgreich umsetzen“.

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Definition Ideengenerierung

Die Ideengenerierung, speziell für geniale Produkte, neue Dienstleistungen oder innovative Geschäftsmodelle, steht am Anfang des Innovationsprozesses. Bei der Generierung neuer Ideen kommen unterschiedlichste Methoden zum Einsatz, sehr bekannt ist beispielsweise das Brainstorming. Ideengenerierung bezeichnet die Art und Weise, wie neue Ideen entstehen.

Innolytics® Geschäftsführer Dr. Jens-Uwe Meyer hat den Prozess der Ideengenerierung in mehreren Büchern beschrieben. Im Ratgeber „Genial ist kein Zufall“ beschreibt er Methoden, mit denen Mitarbeiter/-innen in Unternehmen systematisch neue Ideen generieren können. Die Entwicklung der Innolytics® Ideenmanagement-Software beruht auf den von ihm entwickelten Methoden.

Brainstorming bei der Ideengenerierung

Eine strukturierte Vorgehensweise bei der Ideenfindung mit Hilfe unterschiedlichster Kreativitätstechniken liefert viele neue Ideen und Ansätze für Innovationen. Die Methode des Brainstormings ist bei vielen bekannt, doch sie ist nicht die einzige Möglichkeit zur Ideengenierung. Es existieren weitaus effektivere Kreativitätstechniken, die wir für die Entwicklung neuer Ideen verwenden können.

Phasen der Ideengenerierung

Ideengenerierung kann zufällig oder geplant entstehen. Bei der zufälligen Ideengenerierung entstehen Geistesblitze in dem Moment, in dem sich beispielsweise Mitarbeiter/-innen in einem Unternehmen intensiv mit einer Sache beschäftigen. Mitarbeitern/-innen in der Logistik fällt beispielsweise auf, dass sie lange Zeit benötigen, um bestimmte Sendungen aufzufinden. Eine Mitarbeiterin hat eines Tages plötzlich eine Idee, wie sich das verbessern lässt. Hier kann Ideenmanagement-Software wie Innolytics® Ideas unterstützen: Über die App kann die Mitarbeiterin ihre Idee eingeben und hochladen – dazu ein Foto oder ein Video aufnehmen. Andere Mitarbeiter/-innen können die Idee sofort sehen, kommentieren und weiter entwickeln. Die geplante Ideengenerierung erfolgt in mehreren Phasen:

  • Phase 1 der Ideengenerierung: Probleme verstehen

    Albert Einstein hat einmal gesagt: Hätte er eine Stunde Zeit, um die Welt zu retten, würde er 55 Minuten damit verbringen, das Problem zu definieren und 5 Minuten für die Lösungsfindung. Die Innolytics® Ideenmanagement-Software unterstützt deshalb diese Phase durch strukturierte Diskussionen. In der sogenannten „Verstehens-Phase“ geht es darum, die Ursachen eines Problems zu erkunden, zu diskutieren und von verschiedenen Seiten zu betrachten.

  • Phase 2 der Ideengenerierung: Ideen entwickeln

    In der zweiten Phase der Ideengenerierung werden Ideen entwickelt. Hierbei werden Mitarbeiter/-innen in Unternehmen durch unterschiedliche Methoden unterstützt. Eines Methode ist beispielsweise der Druckkessel. Wie funktioniert die Methode? In unserem Buch „Genial ist kein Zufall“ beschreiben wir sie:

    „Beschreiten Sie neue Denkwege bei der Ideengenerierung mit einem Trick: Verbieten Sie sich Ihre bisherigen Lösungsansätze“. Sie durchbrechen die gewohnte Routine. So entwickeln Sie Ideen jenseits des Offensichtlichen!

  • So gehen Sie vor:

    • Entwickeln Sie wie gewohnt Ihre ersten Ideen und protokollieren Sie die Ergebnisse – egal wie offensichtlich Ihnen die Einfälle erscheinen.
    • Schalten Sie den Druckkessel ein und verbieten Sie sich alle bereits beschrittenen
      Denk- und Lösungswege.
    • Beginnen Sie nun im nächsten Schritt neue Ideen zu entwickeln. Jeder neue Lösungsansatz ist jetzt erlaubt. Nur die bereits entwickelten Lösungen und die Denkwege zu ihnen sind absolut tabu!
    • Wenn Sie den Druck noch erhöhen wollen, legen Sie eine Quote für die Mindestanzahl der zu erreichenden Ideen fest. Beispielsweise dreißig. Oder vierzig. Oder sogar fünfzig.
    • Vergleichen Sie die Qualität und die Einzigartigkeit der Ideengenerierung mit dem ersten Durchgang.
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  • Die Ideenmanagement-Software der Innolytics® GmbH unterstützt solche Methoden. So können Moderatoren Ideenfindungskampagnen genauso effektiv steuern wie beispielsweise einen Innovationsworkshop. Denn ein wichtiges Prinzip der geplanten Ideengenerierung ist: Sie muss von einem oder mehreren Moderatoren aktiv vorangetrieben werden.

  • Phase 3 der Ideengenerierung: Die Bewertung

    In der zweiten Phase der Ideengenerierung entstehen bis zu 300 Ideen innerhalb einer Stunde – abhängig von der Zahl der Teilnehmer und den eingesetzten Methoden. In der dritte Phase gilt es, die besten herauszufiltern. Dazu sind mehrere Durchgänge notwendig. Im ersten bewerten Sie Ideen mit Hilfe des GOLD-Tests. Dieser Test hilft Ihnen dabei, die sprichwörtlichen „Nuggets“ herauszufiltern – also die Ideen mit großem Potenzial. Mit dem GOLD-Test reduzieren Sie die Zahl der Ideen um 80 Prozent.

    In einem zweiten Durchgang bewerten Sie die Ideen nach qualitativen Kriterien. Suchen Sie nach internen Verbesserungsideen, bewerten Sie Ideen beispielsweise nach Einsparpotenzial, technischer Machbarkeit, dem Umsetzungsaufwand oder dem Risiko der Umsetzung. Suchen Sie nach vermarktbaren neuen Produkten, bewerten Sie nach Faktoren wie Marktgröße, Kundenakzeptanz, Vermarktungsfähigkeit und Investment.

    Die Innolytics® Ideenmanagement-Software unterstützt diese beiden Durchgänge durch ein mehrstufiges Bewertungssystem. So können beispielsweise Ideen zunächst von allen Nutzern mit Hilfe des GOLD-Tests bewertet werden – anschließend nimmt eine Experten-Jury die Bewertung nach unterschiedlichen qualitativen Kriterien vor.

  • Phase 4 der Ideengenerierung: Konzeptentwicklung

    In der vierten Phase geht es darum, die priorisierten Ideen zu Konzepten weiter zu entwickeln. Hier empfiehlt es sich, mit sogenannten „Leitfragen“ zu arbeiten, die vom Team des Ideenmanagement erarbeitet werden. Leitfragen in der vierten Phase der Ideengenerierung können beispielsweise sein:

    • Wie genau stellen Sie sich die Umsetzung vor?
    • Wie soll der neue Ablauf in unserem Unternehmen implementiert werden?
    • Wie schätzen Sie die technische Machbarkeit ein?

    In der Innolytics® Ideenmanagement-Software steht Nutzern dafür der sogenannte „Konzeptassistent“ zur Verfügung. Verantwortliche des Ideenmanagements können Leitfragen definieren, die Ideenautoren/-innen in der vierten Phase gestellt werden.

geplante Ideengenerierung

Am Anfang werden konkrete Problemstellungen und Suchfragen definiert. Darauf basierend werden neue Ideen entwickelt.

zufällige Ideengenerierung

Auf der anderen Seite entstehen viele Ideen auch spontan durch Denkanreize oder zufällig in einem anderen Kontext.

Diese geplanten oder zufälligen Ideen können dann erfolgreich weiterentwickelt werden, wenn der Prozess der Ideengenerierung ein fester Bestandteil eines gut funktionierenden Innovationsmanagements ist.

Tipps für die Ideengenerierung

Struktur bei der Ideengenierung

Ideengenerierung bedeutet nicht, das Rad neu zu erfinden oder im Gegensatz einfach nur Bestehendes zu verbessern. Mit der Ideengenerierung wollen wir frische und unverbrauchte Ideen schaffen, neue Lösungswege entdecken und bisher unbekannte Produkte erfinden. Die beste Vorgehensweise ist die Strukturierung des Ideenfindungsprozesses. In der Ideengenerierung bringt eine Einschränkung der Suchrichtung sehr effektive Ergebnisse.

Andere Perspektiven und externe Ideen

Weitere gute Methoden für frischen Wind bei der Ideenfindung können ein Perspektivwechsel sein oder auch die Einbindung externer Denker. Durch ihre branchenübergreifenden Kenntnisse bringen sie völlig neue Ideen und Sichtweisen ein und können so zu ungeahnten Lösungen beitragen.

Die richtige Teamzusammensetzung für die Ideengenerierung

Einen großen Einfluss auf die Ergebnisse der Ideengenerierung hat die Teamkomposition. Eine gute Mischung aus Querdenkern und Tüftlern und die Führungskompetenz, diese Gruppe richtig zu leiten, trägt zur Entwicklung der besten Ideen bei.

Ideenmanagement-Software zur Ideengenerierung

Mit Innolytics® Ideas haben wir eine webbasierte Software entwickelt, die Unternehmen bei der Ideengenerierung unterstützt. Kreativworkshops, Seminare zur Ideenfindung oder Methodentrainings, wie sie von unseren Partnern angeboten werden, unterstützen Mitarbeiter/-innen beim kreativen Denken. Sie haben jedoch einen Nachteil: Sie sind örtlich und zeitlich beschränkt. Hier unterstützt Innolytics® Ideas: Mit Hilfe der Software können Mitarbeiter/-innen weltweit vernetzt werden und Ideen generieren. Stellen Sie sich das wie einen weltweiten Kreativworkshop vor, der rund um die Uhr stattfindet. Ideengenerierung unabhängig von Zeit und Ort.

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